Bildtext: Zusammenfassung Migration als Teil der Stadtgeschichte: Die Projektbeteiligten (v. r.) Elke Leinenweber, Dr. Brigitta Eckert, Bürgermeister Matthias Baaß, Dr. Gerd Baltes, Alexander Kehry und stellvertretender Amtsleiter Sascha Niebler
Was bedeutet Migration für Viernheim? – Stadt startet Forschungsprojekt zur lokalen Migrationsgeschichte seit 1945
Wissenschaftliche Aufarbeitung persönlicher Geschichten, Erinnerungen und Erfahrungen aus der Bürgerschaft
Die Stadt Viernheim, der Verein Lernmobil e. V., die Johannes-Gutenberg-Universität Mainz (JGU) sowie das Büro 21ct Wiesbaden wollen die Migrationsgeschichte Viernheims seit 1945 fundiert untersuchen – wissenschaftlich begleitet, mit großer Bürgerbeteiligung und mit einem klaren Ziel: Das Unsichtbare sichtbar machen.
Bei dem Projekt geht es darum persönliche Geschichten, Fotos, Erinnerungen und Erfahrungen zu Migration dauerhaft im Museum zu dokumentieren. Ziel ist es, ein aussagekräftiges und vielschichtiges Bild der Migrationsgeschichte Viernheims zu zeichnen – mit all seinen Herausforderungen, Konflikten und Erfolgsgeschichten.
Die Beteiligung ist erwünscht. Weitere Informationen dazu wird es ungefähr im Mai geben.
Das Projekt läuft voraussichtlich bis September 2026. Erst danach wird entschieden, in welcher Form die Ergebnisse öffentlich präsentiert werden – etwa durch eine Ausstellung, eine Broschüre oder digitale Formate.