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MehrLernmobil Förderzentrum Hort am TiB
Das Förderzentrum Hort am TiB ist eine Nachmittagsbetreuung für Kinder mit Deutsch als Zweitsprache und einem erhöhten Förderbedarf. Das internationale Team arbeitet in festen Bezugsgruppen und ermöglicht eine individuelle Förderung der Kinder. Durch Unterstützung der Lesepaten sowie Sprachförderkräfte werden die Kinder über die Lern-und Hausaufgabenzeit hinaus weiter gefördert. Projektarbeit am Nachmittag sowie verschiedene Ausflüge sollen die alltagsinegrierte Sprachbildung weiter fördern und die Sprachentwicklung des Kindes unterstützen.
Bedürfnisorientierte Hausaufgabenbetreuung, feste Bezugsgruppe und Betreuer, alltagsintegrierte Sprachförderung, individuelle Leseförderung, zusätzliche Unterstützung durch Lesepaten, Biographiearbeit, abwechslungsreiche Projekte, Ausflüge, Ferienbetreuung, Gemeinsames Mittagessen
12:30 bis 13:00 Uhr – Ankommen und Orientierung
Die Kinder kommen im Hort an, legen ihre Sachen ab, finden sich in der Gruppe ein und haben Zeit, in Ruhe in den Nachmittag zu starten.
ab 13:00 Uhr – Gemeinsames Mittagessen
Wir essen gemeinsam in einer angenehmen Atmosphäre. Beim Erzählen und Austauschen wird Sprache ganz natürlich gefördert.
13:30 bis 15:00 Uhr – Lern- und Hausaufgabenzeit
In dieser konzentrierten Lernzeit bearbeiten die Kinder ihre Hausaufgaben und erhalten individuelle Unterstützung. Sprachbildung fließt in alle Lernprozesse mit ein.
15:30 bis 17:00 Uhr – Projekte, Angebote und Freispielzeit
Ob Kreativprojekte, Sport, Musik oder freies Spiel – die Kinder können ihren Interessen nachgehen. In allen Aktivitäten findet alltagsintegrierte Sprachförderung statt.
Das Mittagessen wird von einem Catering-Unternehmen geliefert, das für hochwertige, frisch zubereitete Mahlzeiten in zertifizierter Bio-Qualität steht.
Bei der Zusammenstellung der Speisepläne wird konsequent darauf geachtet, dass keine Gerichte mit Schweinefleisch angeboten werden. Dadurch ist das Angebot für alle Kinder unabhängig von kulturellen oder religiösen Hintergründen geeignet.
Ein weiterer wichtiger Aspekt unseres Ernährungskonzepts ist die Partizipation der Kinder. Sie werden aktiv in die Menüauswahl einbezogen und dürfen regelmäßig mitbestimmen, welche Gerichte auf den Speiseplan kommen sollen. Dies fördert nicht nur die Selbstständigkeit und Entscheidungsfähigkeit der Kinder, sondern stärkt auch ihr Interesse an gesunder Ernährung und verschiedenen Lebensmitteln.
Durch diese Kombination aus hochwertiger Verpflegung und pädagogischer Beteiligung möchten wir den Kindern ein gesundes, abwechslungsreiches und bewusstes Mittagserlebnis ermöglichen.
Von Montag bis Donnerstag findet zwischen 13:30 und 15:00 Uhr unsere Lern- und Hausaufgabenzeit statt.
In dieser Zeit erhalten die Kinder eine ruhige und unterstützende Lernumgebung, in der sie ihre Hausaufgaben konzentriert bearbeiten können. Die pädagogischen Fachkräfte arbeiten bedürfnisorientiert mit jedem einzelnen Kind und geben gezielte Hilfestellungen.
Zusätzlich werden die Kinder durch Lesepaten und Lesepatinnen unterstützt. Sie helfen nicht nur beim Lesen, sondern stehen den Kindern auch bei ihren Hausaufgaben zur Seite und beantworten Fragen, wenn etwas unklar ist. Dadurch wird das Lernen individuell begleitet und gefördert.
Wöchentlich finden bei uns verschiedene AGs und Projekte statt. Zu Beginn eines neuen AG-/Projektzyklus wählen die Kinder frei aus mehreren Angeboten aus und entscheiden selbst, welche Aktivität sie besonders interessiert. Dadurch können sie kontinuierlich an einem Thema arbeiten, neue Fähigkeiten entwickeln und sich intensiv mit ihren Interessen auseinandersetzen.
Unser Angebot ist vielfältig und deckt unterschiedliche Bereiche ab. Beispiele hierfür sind:
• Kochen: Die Kinder lernen einfache Rezepte kennen, üben den sicheren Umgang mit Lebensmitteln und entwickeln ein Bewusstsein für gesunde Ernährung.
• Sport: Bewegung, Teamgeist und Förderung motorischer Fähigkeiten stehen hier im Mittelpunkt.
• Handarbeit: Die Kinder können kreativ werden, nähen, basteln oder eigene kleine Projekte gestalten.
• Theater: Durch das Schlüpfen in verschiedene Rollen üben die Kinder Ausdruck und Sprache und stärken ihr Selbstvertrauen.
• Experimente: Spielerisches und entdeckendes Lernen steht im Vordergrund. Die Kinder erforschen naturwissenschaftliche Phänomene.
• Bauen: Die Kinder konstruieren mit verschiedenen Materialien, fördern ihre Kreativität, räumliches Denken und Feinmotorik und lernen, eigene Ideen praktisch umzusetzen.
• Kreativwerkstatt: In der Kreativwerkstatt können die Kinder mit vielfältigen Materialien entdecken, eigene Ideen entwickeln und gestalterisch tätig werden. Dabei fördern sie ihre Fantasie, Feinmotorik und Ausdrucksfähigkeit.
Durch dieses breite Angebot ermöglichen wir den Kindern, ihre Interessen auszuleben, neue Talente zu entdecken und ihre sozialen, kreativen und motorischen Kompetenzen zu stärken.
In der ersten Ferienwoche gestalten wir ein abwechslungsreiches und erlebnisorientiertes Programm mit regelmäßig stattfindenden Ausflügen.
Unser Ziel ist es, den Kindern verschiedene Lern- und Erfahrungsräume außerhalb des Schulalltags zu eröffnen. Die Ausflüge bieten ihnen die Möglichkeit, neue Orte zu entdecken, sich auszuprobieren und ihre sozialen sowie motorischen Fähigkeiten weiterzuentwickeln.
Zum festen Programm gehören Besuche in Museen, in denen die Kinder spielerisch Neues erfahren und kulturelle Eindrücke sammeln können. Ebenso unternehmen wir Aktivitäten in Parks und Grünanlagen, die Raum für Bewegung, Naturerfahrungen und gemeinsames Spielen bieten. Besondere Highlights waren der Besuch im Kletterwald, der Mut, Selbstvertrauen und Teamfähigkeit stärkt, sowie die Zeit im Jumphaus, in dem sich die Kinder sportlich austoben und ihre Körperkoordination trainieren konnten.
Je nach Interessen und Bedürfnissen der Gruppe planen wir zusätzliche Ausflugsziele, um den Kindern eine spannende, abwechslungsreiche und pädagogisch wertvolle Ferienwoche zu ermöglichen.
Mit den inhaltlichen Schwerpunkten der pädagogischen Arbeit nimmt der Verein mit seiner Einrichtung am TiB eine besondere und einzigartige Stellung innerhalb der Bildungslandschaft Viernheims ein: mehrdimensionale Sprachförderung für Kinder mit Migrationshintergrund sowie Projekte zum „Ankommen“ neuzugewanderter Familien und ihrer Kinder.
Sprachförderung wird dabei als Querschnittsaufgabe verstanden, die in allen pädagogischen Kontexten der Einrichtung stattfindet: Sprachförderung wird mit dem Erwerb von „Weltwissen“, mit Sinnerfahrung verknüpft. Sprachförderung findet deshalb neben formalem Unterricht auch und gerade in Projekten wie Theater oder Kochen statt.
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